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Sonntag 2.
August |
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Wie auch die Stadtkapelle Wertingen wurde die Stadtkapelle Marktoberdorf
im Vorjahr Opfer widriger Witterungsbedingungen und fällt daher unter
den „Regen-Paragraphen“. Das Orchester bietet zudem unter dem Motto
„Wien-Berlin“ einen besonders ansprechenden musikalischen Themenabend. Orchester: Die Stadtkapelle Marktoberdorf kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1781 spielte in “Oberdorf” eine Musikkapelle anlässlich der Aufstellung eines Galgens. Mittlerweile gehört das Orchester zu den führenden Blasmusikkapellen im schwäbischen Raum. Das Repertoire der rund 60 Musikerinnen und Musiker umfasst alle Sparten der Bläsermusik. Die Teilnahme an Wertungsspielen bei Bezirksmusikfesten ist selbstverständlich. Hier treten die Stadtmusikanten seit 1978 in der Höchststufe an und erspielten sich jeweils 1. Ränge mit Auszeichnung. Dirigent: Maximilian Jannetti wurde 1967 in Ichenhausen (Landkreis Günzburg) geboren. Er erhielt seine Instrumentalausbildung am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg und studierte anschließend bei Manfred Hoppert an der Musikhochschule München. Mittlerweile wirkt Jannetti als Dozent für Dirigieren, Fachlehrer für Tuba, Juror und Wertungsrichter, Autor und Rezensent für die Fachpresse, Mitglied des Giegener Bläserensembles, Dozent bei den Blasmusikverbänden in Bayern u. Baden-Württemberg, Gastdirigent bei nationalen und internationalen Orchestern, sowie als Komponist und Bearbeiter. Am 1. April 1993 wurde er zum Leiter der Stadtkapelle Marktoberdorf ernannt. |
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20:00 Uhr, Innenhof Hofburg |
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Julius Leonhardt/Bearb.: Gerhardt Fetzer - Berlin Wien Marsch Emil von Reznicek/Bearb.: J. van de Braak - Donna Diana, Ouvertüre Paul Lincke - Glühwürmchen Idyll Robert Stolz - Adieu, mein kleiner Gardeoffizier Klaus-Peter Bruchmann - Tanzende Fontänen Franz Lehar/Bearb.: Eiji Suzuki - Die Lustige Witwe, Potpourri Richard Eilenberg/Bearb.: Max Villinger - Die Mühle im Schwarzwald, Charakterstück Anonymus - Präsentiermarsch Friedrich Wilhelm III. Cuno Graf Moltke - Des Großen Kurfürsten Reitermarsch Gottfried Piefke - Düppel-Schanzen-Sturmmarsch Johann Strauß - Annenpolka Maximilian Jannetti/Bearb.: Gerhard Baumann - Berlin bleibt doch Berlin Johann Schrammel/Bearb.: Hans Weber - Wien-Berlin |
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Programmbesonderheit: Der preußische Militärmusiker Gottfried Piefke komponierte im deutsch-dänischen Krieg 1864 anlässlich des Sturmes der preußischen Truppen auf die Düppeler Schanzen, in denen sich dänische Truppen zur Verteidigung eingerichtet hatten, zwei Militärmärsche: Der eine ist der „Düppeler Sturmmarsch“, der andere, wesentlich bekanntere der „Düppeler Schanzen-Sturmmarsch“, der heute fast ausschließlich nur noch als „Düppeler Schanzen-Marsch“ bezeichnet wird. Piefke hatte am Angriffstag, dem 18. April 1864, den Auftrag, den Sturm der preußischen Truppen mit anfeuernder Marschmusik zu begleiten. Bei dieser Gelegenheit wurde der „Düppeler Schanzen-Sturmmarsch“ erstmals zur Aufführung gebracht. Der Legende nach soll eine Kanonenkugel Piefke dabei den Taktstock aus der Hand gerissen haben, worauf er mit seinem Degen weiter dirigiert haben soll. |
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